Münster, 06.06.2017, von Patric Vogl

Mehrtageübung 2017 in Münster-Handorf

Die diesjährige Mehrtageübung führte uns dieses Jahr auf den Übungsplatz in Münster-Handorf. Nach 2012 war dies bereits der zweite Besuch des OV Attendorn dort.

Verschiedenste Übungs- und Ausbildungsmöglichkeiten und die gute Infrastruktur überzeugte das Organisationsteam das Gelände einer ehemaligen niederländischen Kaserne für das lange Pfingstwochenende zu buchen. So machten sich bereits Freitagnachmittag, direkt nach der Arbeit und Schule, knapp 40 Helfer und Jugendliche auf, um ins ca. 1,5 LKW-Stunden entfernte Münsterland zu fahren.  Kaum angekommen, wurden innerhalb kürzester Zeit die 3 großen Zelte aufgebaut, eingerichtet und ein Abendessen serviert, bevor der Start in ein ereignisreiches Wochenende gemütlich am Lagerfeuer begonnen wurde. 

Am nächsten Morgen wurde dann nach einem ausgiebigen Frühstück alle Helfer in Trupps und auf verschiedenste Stationen aufgeteilt. So konnte eine Rettung aus einem Brunnenschacht oder aus einem verschütteten Tunnelsystem geübt werden. Andere Trupps übten das Fällen von unter Spannung stehenden Bäumen oder erkundeten den Dortmund-Ems Kanal mit Mehrzweckarbeits- und Schlauchboot. Für ein wenig Aufregung sorgte der Fund von vermeintlichen Munitionsresten, die aber recht schnell als Deckel eines oberirdischen Hydranten identifiziert werden konnten. 

Neben viel Ausbildung kam aber auch der Spaß und die Kameradschaft nicht zu kurz. Zu Erwähnen ist die besonders der gestiftete Pool, der nach einem anstregenden Tag Abkühlung versprach. Oder die Frosch- und Molchrettung unseres Helferanwärters Julian, der sich um Maskottchen-Molch "Norbert" liebevoll kümmerte.

Ein großes Lob geht an das Organisationsteam, welches die Veranstaltung mit viel Vor- und Nachbereitungszeit erst möglich machte. Dem Küchenteam um Sandra, Christian und Carlo, welche uns vorbildlich "gemästet" haben, gilt hier ein besonderer Dank. So erwartete und Mittags stets ein 3-Gänge-Menü mit frischem Salatbuffet und Abends jeweils auch noch eine warme Mahlzeit. 

Nach einem abschließenden Besuch und einer Besichtigung des Institut der Feuerwehren NRW, welches direkt neben dem Übungsplatz liegt, ging es Montagmittag wieder zurück in die Heimat. Dort wurde gemeinsam aufgeräumt und die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt. 


  • Erkunden eines Tunnelsystems durch Junghelfer Linus und Lars

  • Retten einer verschütteten Übungspuppe

  • Besichtigung der Übungshalle am IDF

  • Entspannung am Pool nach getaner Arbeit

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