Verlagerte Standortausbildung in Werdohl-Elverlingsen

Vom 14.05. bis 16.05.2015 stand für knapp 40 Helfer vom THW Attendorn die Mehrtage-Übung auf dem Dienstplan. Mit 4 LKW und 2 Mannschaftstransportern, vollgeladen mit Feldbetten, Küchenausstattung und Reisetaschen ging es für den technischen Zug und die Jugendgruppe in das verlassene Dorf Elverlingsen bei Werdohl. In den geräumten Gebäuden im Dorf konnten unterschiedlichste Themen ausgebildet werden.

Diese hießen zunächst für die beiden Bergungsgruppen Abstützen von einsturzgefährdeten Gebäuden mittels Einsatz-Gerüst-System(EGS), sowie Baukunde, bei deren Praxis Wand- und Deckendurchbrüche erstellt wurden.

Die Jugendgruppe behandelte am ersten Tag das Thema Retten von Personen aus Gebäuden.
Hier wurde der Leiterhebel, das lotrechte Ablassen, sowie die Rettung über die schiefe Ebene angewandt.

Die Koordination der Arbeiten aller Gruppen erfolgte durch den Zugtrupp

Im zweiten Teil der Ausbildung(Freitag) retteten die Bergungsgruppen ebenfalls Personen aus Gebäuden, allerdings unter schwerem Atemschutz, während die Jugendgruppe die Ausleuchtung von Einsatzstellen übte.

Das kameradschaftliche Zusammensein nach Ausbildungsschluss gehört natürlich immer dazu,  wurde allerdings jäh durch eine unangekündigte Nachtübung unterbrochen. Hier wurden alle Einheiten des Ortsverbands Attendorn alarmiert ,um Personen aus einsturzgefährdeten Gebäuden zu retten. Dazu konnten die zuvor ausgebildeten Rettungsmethoden angewandt werden.

Am Samstag machten sich dann alle Helfer, sehr müde, aber um viele Erfahrungen reicher, auf den Rückweg. Hier endete die Mehrtage-Übung nach einem gemeinsamen Mittagessen.

Unser herzlicher Dank gilt dem Organisationsteam, aber besonders der Küchencrew Birgit und Susanne!

Die B2 bei einem Deckendurchbruch
Maren rettet sich über einen Ausleger mithilfe des Rollgliss(R)
Bergung einer verschütteten Person durch die B1
Die Jugendgruppe nutzt den Leiterhebel zur Rettung
Die Teilnehmer